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Stimmstörungen

Stimmstörungen treten sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern auf.
Ausgehend von der Ursache unterscheidet man zwei Arten:
1. Funktionelle Stimmstörungen sind häufig die Folge eines ungünstigen Stimmgebrauchs
und/oder einer Stimmüberlastung.  Betroffen sind deshalb insbesondere Menschen mit Sprechberufen, wie z.B. Lehrer/innen, Erzieher/innen, Mitarbeiter von Call-Centern oder aber laute, lebhafte Kinder.
2. Organische Stimmstörungen basieren auf einem organischen Befund, wie z.B.
- Stimmlippenlähmung
- Stimmlippenknötchen oder andere Veränderungen der Stimmlippen
- Veränderungen des Kehlkopfs durch Trauma, Entzündungen, operative Eingriffe
- Kehlkopftumor
Ein organischer Befund, z.B. Knötchen kann aber auch durch einen lang andauernden ungünstigen Stimmgebrauch, also einer nicht behandelten funktionellen Dysphonie entstehen.
 
Bemerkbar macht sich eine Stimmstörung in erster Linie durch einen rauen, heiseren oder behauchten Stimmklang. Die Stimme ermüdet rasch und häufig ist ein Missempfinden oder Trockenheitsgefühl im Kehlkopf zu spüren.
Dauert die Heiserkeit an, sollte ein Arzt aufgesucht werden, der  je nach Ursache und Schweregrad eine Stimmtherapie verordnet.
 
Basis für die Stimmtherapie ist eine eingehende Diagnose. Da die Stimme eine Funktion des ganzen Körpers und der Person ist und eine Störung oft auch durch Gewohnheiten mitverursacht wurde, ist das Gespräch ein wichtiger Bestandteil von Diagnostik und Therapie.
Basierend auf den Ergebnissen der Diagnostik werden in unterschiedlichen Gewichtungen Übungen zu den Bereichen Wahrnehmung, Haltung, Körperspannung, Atmung, Stimmgebung, Artikulation erarbeitet. Um eine wirkliche Verbesserung zu erreichen, sind tägliche Übungen zu Hause unerlässlich.